Hemba (Suku-Helm-Maske)
Der Oberbegriff für die Suku-Helmmaske, die bei *mukanda*-Beschneidungsvorführungen verwendet wird. Sie wird von einer geschnitzten Figur oder einem Tier gekrönt und reicht von untergeordneten Typen bis hin zum Senior *kakuungu*.
Die hemba ist die wichtigste skulpturale Form der Beschneidungsinitiation der Suku mukanda: eine echte Helmmaske, die den Kopf des Tänzers umschließt und von einer geschnitzten menschlichen Figur oder einem Tier gekrönt wird. Im Gegensatz zur Yaka kholuka, mit der sie einen rituellen Kontext und eine weite geografische Umgebung teilt, ist die hemba ein in sich geschlossenes, geschnitztes Volumen, das für seine formale Identität kein Korbgeflecht oder Faserüberbau benötigt. Der Begriff umfasst eine Reihe von Maskentypen, die in verschiedenen Stadien der mukanda-Sequenz eingesetzt werden, wobei die ältere kakuungu der mächtigste und formal markanteste Vertreter ist.
Arthur P. Bourgeois' Art of the Yaka and Suku (1984) ist nach wie vor das wichtigste Nachschlagewerk für die Hemba-Form, in dem die verschiedenen Helmtypen - tierische, menschliche, zusammengesetzte - und ihre rituellen Assoziationen dokumentiert sind. Die formale Diagnose stützt sich auf die Helmstruktur, den integrierten geschnitzten Aufsatz, die kräftige Polychromie in Rot, Weiß und Schwarz und die charakteristische flache oder nach unten gerichtete Nase, die die Suku-Arbeiten von den Yaka-Masken mit hochgezogener Nase unterscheidet, denen sie am ähnlichsten sind. Zuordnungsfehler auf dem Markt sind häufig darauf zurückzuführen, dass der gemeinsame Mukanda-Kontext mit der formalen Identität verwechselt wurde.