Eine Sammlung, die zu Wort kommt.
Über Jahrzehnte gewachsen, umfasst diese private Sammlung 1.401 Objekte aus zwölf afrikanischen Ländern — von den Laterit-Monolithen der Nyonyosi aus dem 12. Jahrhundert bis zu den expressiven Masken der Babanki-Meisterschnitzer des 20. Jahrhunderts.
Unsere Aufgabe
Afrikanische Kunst — und besonders die Westafrikas — in ihrer ganzen Breite sichtbar zu machen: darin sehen wir unsere Aufgabe. Wo Wasser war, war Kultur. Entlang der Flüsse und an den Rändern der Wüste entstanden über Jahrhunderte Gesellschaften, in denen aus dem Staunen vor der Welt eine eigene Mystik erwuchs — und aus dieser Mystik religiöse Vorstellungen, allgemeine und besondere Rituale, die Bünde und Geheimgesellschaften, die ihr Wissen hüteten.
Die Objekte dieser Sammlung sind die materiellen Zeugen jener Welt. Wir möchten sie nicht hinter Vitrinenglas verschließen, sondern einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen — als verlässliche Nachschlagequelle für besonders Interessierte, für Fachredaktionen sowie Film- und Dokumentarschaffende, und als Gelegenheit zur eigenen Weiterbildung.
Bis heute lag das Wissen über diese Stücke in handschriftlichen Karteikarten, in verblassten Schwarz-Weiß-Fotografien und im Gedächtnis des Sammlers. Mit diesem digitalen Archiv überführen wir dieses Wissen in eine durchsuchbare, zitierfähige Form — so, dass Forschende, Kurator:innen und künftige Interessent:innen jedes Objekt in seinem ethnografischen Kontext verorten können.
Unser Vorgehen
Für jedes Objekt kombinieren wir vier Ebenen der Erschließung:
- Visuelle Analyse durch multimodale KI — mit fundierter Websuche zur Absicherung der Zuschreibungen, soweit Quellen es zulassen.
- Terminologische Korrektur — falsch zugeschriebene Begriffe (Sprache des Volkes, Namen der Objekte) werden quellengestützt richtiggestellt.
- Völker-Dossiers aus unabhängiger Deep-Research — pro Volk eine eigene Erschließung von Ritualwelt, Ästhetik und Geschichte.
- Kontext-Anreicherung — jedes Objekt wird mit dem Dossier seines Volkes verknüpft, so dass Einzelstück und Tradition aufeinander verweisen.
Der Sammler
Die Sammlung wurde über Jahrzehnte von Herbert Stepic aufgebaut — österreichischer Wirtschaftsmanager und Kunstsammler. Dieses Archiv dokumentiert seine private Sammlung afrikanischer Kunst.
Status
Zum heutigen Datum verfügen 1361 Objekte über ein vollständiges Dossier. Die restlichen 40 Objekte durchlaufen denselben Prozess — Ergebnis sichtbar sobald die Analyse abgeschlossen ist.
Kontakt und Korrekturen
Hinweise und Korrekturen zu Zuschreibungen, Provenienz oder Quellen senden Sie bitte an office@optimusflow.consulting. Wir antworten persönlich.
Einzelne Stücke oder Teile der Sammlung können auf Anfrage erworben werden — nehmen Sie Kontakt auf.