Kanaga
Dogon-Maske mit kreuzförmigem Aufbau - wird beim Begräbnisritual *dama* getanzt, um die Seelen zu begleiten.
Eine rituelle Maske der Dogon, deren hoher hölzerner Aufbau ein scharfes Kreuz bildet - ein vertikaler Stiel mit zwei horizontalen Querbalken, die in abgeflachten Handflächen enden (oft "Doppelkreuz" genannt). Sie wird bei der dama getragen, dem großen kollektiven Begräbnisritual, bei dem die Seelen der Verstorbenen des vorangegangenen Intervalls in das Reich der Ahnen geleitet werden.
Deskriptoren des Sehsystems: KI-Klassifikatoren reagieren auf die verkrustete Opferpatina (patine croûteuse), die starre orthogonale Geometrie des Kopfstücks, den länglichen vertikalen Körper und die dunkle, verkohlte Holzoberfläche, die für die älteren Dogon- und Tellem-Einflussstücke typisch ist.