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IGBO / IZI Ogbodo Enyi Elefantenmaske (veröffentlicht)

Eine dramatische, scharf geschnitzte Igbo / Izi Ogbodo Enyi Elefantenmaske (1. Hälfte 20. Jh., 60 cm) aus Nigeria - ein stark stilisierter Elefantenkopf mit hervorstehenden Stoßzähnen, einem geschwungenen Rüssel und flachen, geometrischen Ohren, bedeckt mit kontrastreichen, sich abwechselnden Blöcken aus schwarzem, weißem und rotem Pigment. Das massive Stück zeigt authentische, zeremonielle Randabnutzung und eine trocken verblichene, polychrome Patina. **Veröffentlicht in Kopfskulpturen S. 110; montiert auf Metra-Sockel

1. Ogbodo Enyi und der zoomorphe Kubismus

Die Izi (Izzi), eine Untergruppe der Igbo im Nordosten Nigerias, werden allgemein für ihre Elefantenmaske Ogbodo Enyi gefeiert, die eine radikale Abweichung von der üblichen nigerianischen Porträtkunst darstellt.

  • Schwungvolle geometrische Flächen: Der Künstler abstrahiert die gewaltige Masse des Elefanten absichtlich in scharfe, geschwungene geometrische Flächen und starke dreieckige Volumen.
  • Kinetische polychrome Unterbrechung: Eine kontrastreiche, blockhafte Pigmentierung (rot, weiß, schwarz) unterbricht die visuellen Umrisse und schafft eine kinetische, hypnotisierende, fast rein kubistische architektonische Form, die darauf ausgelegt ist, in schnellen Drehbewegungen betrachtet zu werden.

2. Die Reinigung des Dorfes und das Gewicht der Ahnen

Trotz ihrer wilden, aggressiven Erscheinung ist die Ogbodo Enyi Maskerade eine Kraft der gemeinschaftlichen Reinigung.

  • **Der Elefantengeist wird von den Männern der Oglinye oder verwandten Geheimgesellschaften getanzt und beschworen, um Hexerei, Krankheiten und sozialen Unfrieden aus dem Dorf zu vertreiben.
  • Angreifende Autorität: Der Elefant wird flach auf dem Kopf des Tänzers getragen und ermöglicht es ihm, mit der schweren, unnachgiebigen Kraft des Elefanten durch die Gemeinschaft zu stürmen und so die männliche Solidarität und die überwältigende Autorität der Vorfahren zur Wiederherstellung der kosmischen Ordnung zu bekräftigen.

3. Elitäre Provenienz und Pigmentoxidation

Ein Meisterwerk mit elitärem Stammbaum, das definitiv in den kanonischen Kopfskulpturen (S. 110) veröffentlicht wurde.

  • Nachvollziehbare Pigmentalterung: Die natürlichen Pigmente - weißes Kaolin, rotes Rotholz, schwarze Holzkohle - sind tief oxidiert und direkt in die Holzmaserung übergegangen, ein Prozess, der nicht künstlich nachgeahmt werden kann.
  • Athletic Wear: Scharfe hervorstehenden Kanten der Stoßzähne und Stamm zeigen erhebliche Abstumpfung, Reibung Verschleiß und altersbedingte Chipping - authentisch seine Geschichte als heftig sportlich getanzt Wappen Maske.

Zusammenfassung

Diese in der Fachliteratur dokumentierte Igbo / Izi-Elefantenmaske ist ein atemberaubendes Denkmal des westafrikanischen zoomorphen Kubismus. Seine aggressiven architektonischen Flächen und seine authentisch gealterte polychrome Oberfläche machen ihn zu einem unglaublich prestigeträchtigen ethnografischen Meisterwerk.

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