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Notizen

Eine bemalte hölzerne Ekwe-Maske der Igbo aus Nigeria. Über einem Sockel mit Öffnungsreihe und einer Platte mit Ringmotiven erhebt sich ein hoher Aufbau aus geschnitzten Menschenfiguren.

1. Form und Schnitzerei

Den unteren Teil bildet ein runder Sockel, an dessen Rand offen, mit einer Reihe großer ringförmiger Öffnungen und darüber geschnitzten Spiralmustern. Vorn trägt eine von Zickzackbordüren gerahmte Platte eine Reihe aus vier Ringmotiven, hinter ihr steigt ein kammartiger Fächer aus bunten Blattformen auf. Darüber steht das eigentliche Tableau. In der Mitte steht eine Figur mit beiden Händen am Kopf. Zu beiden Seiten sitzt eine Figur mit Stab oder Keule, leicht nach außen gewendet. Ganz oben sind zwei kleine sitzende Figuren Rücken an Rücken auf einer kleinen Plattform verbunden. Der ganze Aufbau ist gedrängt gebaut, die Figuren überlappen sich und stützen einander.

2. Gebrauch und Kontext

Laut Sammlungskatalog wird die Maske bei den jährlichen Festen der Trockenzeit und bei den Begräbnisfeiern gesellschaftlich bedeutender Dorfmitglieder getragen. Diese Anlässe versammeln auch die Gemeinschaft, rufen die Ahnen und die örtlichen Gottheiten in Erinnerung und führen die Ideale von Gemeinschaft und Familie vor Augen. Opferhandlungen begleiten sie, gutes Essen und Trinken schmücken die Feiern aus, und sie sollen auch eine Art Erholung nach der Erntezeit bringen. Der Katalog vermerkt, dass Ekwe-Masken auch unverhältnismäßig groß sein können und ihre Figuren in der Regel auf das irdische Leben der Gegenwart verweisen, aber etwa durch Mami-Wata-Motive auch die Geisterwelt andeuten können.

3. Oberfläche

Die Figuren sind mit kreidig weißer Farbe überzogen, die an vielen Stellen abgeplatzt ist und dunkleres Holz freigibt. Auf der Platte, dem Fächer aus Blattformen und den geschnitzten Details haben sich Reste von Blau, Grün, Gelb und Rot erhalten. Der Sockel ist dunkelbraun, an seiner rechten Seite läuft ein Streifen Rattanbindung hinab.

Zusammenfassung

Eine hohe Igbo-Ekwe-Maske, deren geschnitzte Figuren, bemalte Platte und Ringsockel für Feste der Trockenzeit und für Begräbnisse gemacht wurden.

KI-unterstützt erstellt aus Sammlungsgutachten, Objektfotografie und eigener Recherche, redaktionell geprüft. Fehler sind möglich — Hinweise darauf sind uns willkommen. Zum Verfahren →

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