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Notizen

Marionettenfiguren von Reitern in der Tradition der Ibo in Nigeria, aus dem Nachlass von Amidou Kouandou, Großimam und Notabler im Ministerrang des Sultanats Foumban in Kamerun, der 2014 starb.

1. Festkultur

Der Sammlungskatalog ordnet die Figuren in die Festtradition der Ibo ein. Feierlichkeiten der verschiedensten Art verteilen sich über das ganze Jahr. Bei diesen Anlässen treten Gruppen mit ernsten Aufgaben, Anliegen und Botschaften an ihre Stammesangehörigen auf. Maskenfeste und Maskenumzüge gehören zu dieser ernsten Seite des öffentlichen Lebens.

2. Die Rolle der Marionetten

Daneben steht die Vorstellung der Ibo, dass der Lebenslauf nicht nur aus Ernst bestehen soll. Marionetten dieser Art dienten dazu, das Publikum am Ende eines Maskenfestes oder Maskenumzugs zu erheitern, aufzumuntern und zu entspannen. Sie waren das leichtere Gegenstück zu den Masken.

3. Wandernde Aufführungen

Dem Katalog zufolge gab es auch Gruppen, die mit ihren Marionetten von Dorf zu Dorf zogen und vor den Dorfbewohnern Spiele aufführten, selbstverständlich gegen Entgelt. Die Reiter gehören damit ebenso zu einer arbeitenden Theatertradition wie zum Festleben.

Zusammenfassung

Marionettenreiter der Ibo, Puppen für die leichtere Seite des Festlebens, die nach Maskenzeremonien und bei Dorfaufführungen das Publikum unterhielten.

KI-unterstützt erstellt aus Sammlungsgutachten, Objektfotografie und eigener Recherche, redaktionell geprüft. Fehler sind möglich — Hinweise darauf sind uns willkommen. Zum Verfahren →

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