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Notizen

Ein hoher zylindrischer Behälter aus Baumrinde, etwa 120 cm hoch, mit einem in Hochrelief geschnitzten gehörnten Tierkopf an der Vorderseite und einem Deckel, den ein Vogel und eine kleinere Tierfigur bekrönen.

1. Form und Schnitzerei

Der Korpus ist ein gerollter Zylinder aus Rinde, dunkel und fein gemasert, der Deckel liegt auf dem oberen Rand. An der Vorderseite tritt kräftig ein gehörnter Tierkopf aus der Fläche. Seine Hörner schwingen nach vorn und unten, gerippte Bänder markieren ihre Ansätze. Augen und Nüstern sind sorgfältig modelliert. Ein kleiner Knauf über dem Kopf unterbricht die glatte Rindenfläche. Auf dem Deckel steht ein hoher Vogel mit Haube und langem Hals, dessen Körper mit sich überlappenden Federn überzogen ist. Daneben kauert eine kleinere Tierfigur mit langer, gekämmter Mähne oder langem Fell und geöffnetem Maul.

2. Gebrauch und Kontext

Der Sammlungskatalog weist darauf hin, dass der figurale Schmuck an den Seiten und am Deckel gegen eine alltägliche Nutzung spricht. Er schließt daraus, dass darin Rituelles aufbewahrt wurde, zumal der Behälter gemeinsam mit einer Identifikationsfigur und einigen Masken in der Hütte des Fons gelagert war.

3. Oberfläche und Zustand

Die Oberfläche ist tief braunschwarz, auf der Rinde matt, am geschnitzten Kopf und am Vogel glatter, wobei an Hörnern und Schnabel hellere Töne durchscheinen. Am Deckelrand verläuft ein sichtbarer Riss, die Rinde zeigt kleine Randausbrüche und Gebrauchsspuren.

Zusammenfassung

Ein Rindenbehälter, der sich durch Vogeldeckel und gehörnten Kopf von gewöhnlichen Vorratsgefäßen abhebt und in der Hütte des Fons bei rituellen Objekten stand.

KI-unterstützt erstellt aus Sammlungsgutachten, Objektfotografie und eigener Recherche, redaktionell geprüft. Fehler sind möglich — Hinweise darauf sind uns willkommen. Zum Verfahren →

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