Ein Transformationsritualgefäß der Mambila aus der Chefferie Foubiegouo in Kamerun. Ein Gesicht mit gebleckten Zähnen und Zackenkranz blickt über einem glatten oberen Bauch hervor, darunter ein dicht mit Noppen besetzter Unterkörper.
1. Form und Modellierung
Der Sammlungskatalog führt unter diesem Eintrag zwei Gefäße auf, mit den Maßen 34 x 50 x 66 und 28 x 33 x 53 cm. Das Foto zeigt eines davon. Oben ist der runde Kopf von einem Kranz spitzer Zacken umgeben. Der weit geöffnete Mund zeigt zwei Blöcke modellierter Zähne, die Augen sind kleine, erhabene Scheiben. Runde Ohren mit eingeritzten Spiralen stehen seitlich ab. Zwei Arme mit gerippten Bändern schwingen vom Gesicht nach unten, enden in gespreizten Händen mit Fingern unter dem Kinn und schlingen sich dann über die Schultern nach außen.
2. Oberfläche
Der Bauch ist zweigeteilt. Seine obere Hälfte ist glatt, mit einer leichten Senke wie ein flaches Becken, und trägt nur wenige schwache Spuren. Die untere Hälfte ist eine gerundete Zone, die in regelmäßigen Reihen mit spitzen Noppen besetzt ist; ihr oberer Rand ist gewellt. Der Ton ist orangebraun, im Relief mit dunkleren Sprenkeln. Das Gefäß steht auf einem geflochtenen Ring aus Pflanzenfaser. Der Sammlungskatalog ordnet das Objekt der Chefferie Foubiegouo zu.
Zusammenfassung
Ein Gefäß aus Foubiegouo, in dem ein bezahntes, bezacktes Gesicht und ein glatter oberer Bauch einen deutlichen Gegensatz zum genoppten Unterkörper bilden.
KI-unterstützt erstellt aus Sammlungsgutachten, Objektfotografie und eigener Recherche, redaktionell geprüft. Fehler sind möglich — Hinweise darauf sind uns willkommen. Zum Verfahren →



