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Notizen

Ein Terrakottagefäß aus der Chefferie Foubiegouo. Ein runder Körper geht in einen Tierkopf mit weit geöffnetem Maul über, die Vorderseite tragen Reliefarme und weiße Spuren.

1. Form und Modellierung

Das Gefäß ist als gedrungene, glattwandige Kugel aufgebaut, die sich zu einem kurzen Hals verjüngt und in einen Kopf mündet. Der Kopf hat runde Ohren, zwei erhabene Augen, einen kleinen Grat auf dem Scheitel und ein breites, ringförmiges, weit geöffnetes Maul, das zugleich die Öffnung des Gefäßes bildet. Feine eingeritzte Linien zeichnen die Wangen.

Am Hals und oberen Brustbereich breitet sich ein Kragen aus kleinen erhabenen Noppen nach unten aus. Zu beiden Seiten der Brust sind zwei flache, runde Arme als Relief aufgelegt, rot umrandet. Mittig auf dem Bauch sitzt eine kleine rote Scheibe. Der untere Körper darunter ist glatt und unverziert.

2. Kontext

Der Sammlungskatalog führt das Stück als rituelles Verwandlungsgefäß aus der Chefferie Foubiegouo und verweist zum Vergleich auf ein zweites Gefäß der Sammlung.

3. Oberfläche

Der Ton ist warm braun, am unteren Körper dunkler, am Kopf rötlich heller. Weiße Streifen laufen von der Brust die Vorderseite hinab und sammeln sich stellenweise am unteren Rand, eine helle Kruste bedeckt Teile von Kragen und Armen. Das Gefäß steht auf einem Ring aus gewickelter, geflochtener Faser.

Zusammenfassung

Ein Tongefäß, dem der offenmäulige Tierkopf und die Reliefarme am runden Körper die Gegenwart einer Gestalt verleihen.

KI-unterstützt erstellt aus Sammlungsgutachten, Objektfotografie und eigener Recherche, redaktionell geprüft. Fehler sind möglich — Hinweise darauf sind uns willkommen. Zum Verfahren →

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