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Notizen

Eine große Schreinassemblage der Kalabari-Ijo aus dem östlichen Nigerdelta, Nigeria, etwa 130 cm hoch. Geschnitzte Figuren sitzen vor einem Lattenschirm unter einem kleinen Hausmodell.

1. Form und Aufbau

Den Grund bildet ein rechteckiges Gitter aus dünnen waagerechten Latten in einem kräftigen Rahmen auf einer hölzernen Basis. Zickzackbänder, teils mit blauen Akzenten, ziehen sich über den Rahmen, und oberhalb der Figuren sind zwei offene Rechteckrahmen am Schirm festgebunden.

Davor sitzen drei Figuren. Die mittlere ist die größte, mit großen runden Augen und offenem Mund, in dem Zähne sichtbar sind. Arme und Beine sind eigene Teile, die an den Gelenken angesetzt sind. Seitlich sitzt je eine kleinere Figur mit gerippter Frisur, die eine Klinge oder ein ähnliches Gerät hält. Drei einzelne Köpfe stehen am oberen Rand, ein vierter ruht zu Füßen der Mittelfigur. Auf dem Kopf der Mittelfigur sitzt ein kleines Haus mit spitzem Strohdach.

2. Gebrauch und Kontext

Nach dem Sammlungskatalog bewahren die Kalabari-Ijo die für die Verehrung der Geister nötigen Objekte in Schreinen auf; Schreintafeln dienen der Ahnenverehrung durch Opfergaben und Zeremonien. Dem Katalog zufolge zählt für die Kalabari-Ijo allein die rituelle Bedeutung eines Objekts, und ein Kultobjekt dürfen nur hoch angesehene Männer der Gemeinschaft schnitzen.

3. Oberfläche

Das Holz ist verwittert und trocken graubraun, mit Spuren von weißem und blauem Pigment auf Rahmen und Schirm.

Zusammenfassung

Eine Schreintafel aus einzelnen Figuren, Köpfen und einem Hausmodell vor einem Lattenschirm, geschaffen für die Verehrung der Ahnen.

KI-unterstützt erstellt aus Sammlungsgutachten, Objektfotografie und eigener Recherche, redaktionell geprüft. Fehler sind möglich — Hinweise darauf sind uns willkommen. Zum Verfahren →

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