Eine Gruppe skulpturaler Tanzhüte aus dem Kameruner Grasland, mit Glasperlen bedeckt. Sie zeigen konturierte Gesichter oder Tierköpfe mit großen Ohren und sind mit Kaurischnecken besetzt.
1. Form und Perlenarbeit
Die Hüte sind als kappenartiger Körper aufgebaut, der mit einem dichten Mosaik aus kleinen Glasperlen bedeckt ist. Rauten- und Zickzackfelder in Orange, Grün, Graubraun und Creme sind mit Reihen hellblauer Röhrenperlen umrandet. Gesichter und Tierköpfe treten reliefartig hervor: Manche zeigen einen Elefantenkopf mit langem perlenbesetztem Rüssel, kleinen runden Augen und großen, flachen Ohren in Zickzackmustern. Andere tragen menschliche Gesichter mit vortretenden Zügen, mitunter von einer kleinen Tierfigur bekrönt. Reihen von Kaurischnecken säumen Rand, Ohren und Öffnungen, und roter Stoff ist am Rand und hinter den Ohren zu sehen.
2. Gebrauch und Zusammenhang
Hüte dieser Art gehören zur festlichen und zeremoniellen Kleidung im Grasland. Ihre Ausdrücke sind lebhaft und nicht darauf angelegt, Furcht einzuflößen, und die großen, bunt perlenbesetzten Flächen sind auf Fernwirkung berechnet.
3. Material und Oberfläche
Die Perlen sind auf einen flexiblen, mit rotem Stoff bezogenen Grundkörper genäht. Sie sind überwiegend gut erhalten, stellenweise mit leicht ungleichmäßiger Mattierung. Die Kauris sind cremefarben mit einem warmen, durch Berührung entstandenen Ton, der Stoff ist an den Rändern etwas gedrückt und verblasst.
Zusammenfassung
Perlenbesetzte Tanzhüte aus dem Kameruner Grasland mit Elefanten- und Menschengesichtern aus Glasperlen, besetzt mit Kaurischnecken.
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