Eine große Epa-Maske der Yoruba, Nigeria, mit den Maßen von etwa 150 mal 60 mal 60 cm, aus dem Nachlass von Amidou Kouandou, Großimam und Notabler im Ministerrang des Sultanats Foumban, der 2014 starb.
1. Aufbau
Der Sammlungskatalog betont an der Schnitzerei zwei Dinge. Zum einen die markante Reiterfigur auf einem Pferd oder Maultier, zum anderen die Vielfalt der kleinen Figürchen rings um den Reiter. Besonders feine Ausarbeitung beansprucht der Katalog nicht; er würdigt das Bemühen des Schnitzers um einen reichen, eindrucksvollen Aufbau.
2. Zweck
Der Katalog liest die Maske als bewusst repräsentatives Stück. Der Schnitzer wollte eine Maske schaffen, mit der der Träger und seine Familie bei Festen auftreten konnten und von den Stammesgenossen Anerkennung erfuhren. Die vielen kleinen Figuren und der Reiter in der Mitte dienen deshalb ebenso dem Auftritt und dem Ansehen wie einer Erzählung.
3. Herkunft
Die Maske stammt aus der Verlassenschaft von Amidou Kouandou, Großimam und Notabler des Sultanats Foumban in Kamerun. Sie gelangte über einen Sammler von Rang nach Foumban, was zu ihrer belegten Geschichte gehört.
Zusammenfassung
Eine hohe Yoruba-Epa-Maske, deren Reiterfigur und zahlreiche kleine Begleiter den Träger und seine Familie bei Festen würdig zur Geltung bringen sollten.
KI-unterstützt erstellt aus Sammlungsgutachten, Objektfotografie und eigener Recherche, redaktionell geprüft. Fehler sind möglich — Hinweise darauf sind uns willkommen. Zum Verfahren →



