Eine Tanzaufsatzmaske der Ekoi aus dem Cross-River-Gebiet in Nigeria, aus Holz und Leder gefertigt. Sie stammt aus dem Nachlass von Amidou Kouandou, Großimam und Notabler im Ministerrang des Sultanats Foumban in Kamerun, der 2014 starb.
1. Lederüberzogene Masken
Nach dem Sammlungskatalog sind die Ekoi des Cross-River-Gebiets für Masken, aber auch Figuren bekannt, die mit Tierleder überzogen sind. Meist wurde Ziegenleder verwendet, daneben auch Antilopenleder. Der Überzug über einem geschnitzten Holzkern ist das bestimmende Verfahren dieser Tradition und auch dieser Maske.
2. Aufführung
Der Katalog erläutert, dass diese Masken in kleineren Gruppen auftraten. Der Körper der Tänzer war mit einem Umhang bedeckt, meist aus Pflanzenfasern oder aus Baumwollstoff in Schmalbandweberei. So blieb die Anonymität gewahrt, die für Mitglieder von Geheimgesellschaften notwendig war.
3. Anlässe
Initiationsfeiern, Totenfeste, Aussaat und Ernte waren Gelegenheiten, bei denen solche Masken erschienen. Sie sollten Ahnengeister beschwören und Ausgleich und Harmonie zwischen den Menschen auf der Erde und den Geistern herstellen, die über sie bestimmen.
Zusammenfassung
Eine Ekoi-Tanzaufsatzmaske aus Holz und Leder, die anonyme Tänzer in kleinen Gruppen bei Initiationen, Totenfesten und im bäuerlichen Jahr aufführten.
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