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Notizen

Eine hölzerne Maske vom Typus Batcham aus der Bamileke-Region Kameruns. Nach den Erben des Vorbesitzers stammt sie aus dem Umkreis der Chefferie Bandjoun.

1. Typus und Herkunft

Der Sammlungskatalog ordnet die Maske dem Typus Batcham zu, einer Form, die im gesamten von den Bamileke bewohnten Gebiet in Gebrauch war. In Bandjoun, woher die Maske nach Angabe der Erben kommt, waren und sind viele traditionelle Schnitzer tätig. Eine genaue Zuordnung innerhalb dieser größeren Region ist schwierig.

Der Katalog beschreibt den Typus als kühn in der Formgebung, mit starker Ausstrahlung, und zählt die Batcham-Maske zu den bekanntesten Maskenformen der Region.

2. Gebrauch und Kontext

Die Batcham-Masken standen in der Obhut einer Geheimgesellschaft, weshalb über ihre rituelle Bedeutung und Handhabung wenig überliefert ist. Der Katalog hält es für wahrscheinlich, dass die Maske bei Totengedenkfeiern für hochgestellte Persönlichkeiten, bei Inthronisationsritualen und ähnlichen Festen auftrat. Ob einer Maske von so imposantem Charakter darüber hinaus weitere rituelle Bedeutung zukam, bleibt offen.

Herkunft

Aus dem Nachlass von Amidou Kouandou (gestorben 2014), Großimam und Notabler im Rang eines Ministers im Sultanat Foumban, Kamerun.

Zusammenfassung

Eine hölzerne Batcham-Maske aus der Bamileke-Region, von den Erben des Vorbesitzers dem Umkreis von Bandjoun zugeordnet und im Sammlungskatalog als kühn in der Form und stark in der Ausstrahlung beschrieben.

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