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Notizen

BAGA Schlangenkopfwappen (Bansonyi) - 19. Jahrhundert

Eine massive, gewellte Holzpython (19. Jh., 151 cm) aus der Baga von Guinea - unten spitz zulaufend, oben mit einem bauchigen Kopf, bemalt mit deutlichen Rautenmustern, deutliche Altersspuren. Ausgestellt in der französischen Botschaft in Wien.

1. Der Wassergeist aus dem 19

Wie die Sammlungen Nrs. 47 und 68, handelt es sich um einen Bansonyi - den obersten Regenbogenpythongeist der Baga. Dieses Stück zeichnet sich durch sein hohes Alter (19. Jahrhundert) und seine elitäre Provenienz (Französische Botschaft Wien) aus.

  • Die wellenförmige Kraft: Der Schnitzer hat die S-Kurven-Kinetik einer sich aufbäumenden Schlange perfekt eingefangen. Die gemalten Rautenmuster ahmen Schlangenschuppen und die Farben des Regenbogens nach und verbinden die irdischen Sümpfe mit dem Himmel.

2. Das Duell der Pythons

Der Bansonyi, der auf dem Kopf einer starken Tänzerin getragen wird und in Bast versteckt ist, wurde zum Schutz der jungen Eingeweihten herausgebracht. Bei großen Festen lieferten sich zwei dieser 1,5 Meter großen Schlangen auf dem Dorfplatz ein anmutiges "Duell" und schlängelten sich umeinander, was ein hypnotisierendes, gewaltiges Schauspiel ergab.

Zusammenfassung

Diese Baga-Schlange aus dem 19. Jahrhundert ist eine kinetische Antiquität von höchstem Rang. Sie ist ein prächtiges, wellenförmiges Denkmal für die schützenden Pythongeister der guineischen Küste, was durch ihre diplomatische Ausstellung bestätigt wird.

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