Eine hölzerne Helmmaske der Igala in Nigeria. Ein gewölbter Kopf mit geschlossenen Augen und ruhigem, geschlossenem Mund, gezeichnet von gitterartigen Skarifikationen auf der Stirn und an den Schläfen.
1. Form und Schnitzerei
Die Maske ist als gerundeter Helm geschnitzt, der den ganzen Kopf umschließt und unten in einem breiten, flachen Band endet. Das Gesicht ist glatt und still: eine lange, schmale Nase, fein geschwungene Brauen, die sich darüber treffen, Schlitzaugen unter schweren Lidern und ein kleiner Mund mit schmaler, geschlossener Lippenlinie. Unter dem Mund folgt ein spitzes, bartähnliches Feld feiner, paralleler Einkerbungen der Kinnlinie.
Drei Felder aus eingeschnittenen Quadraten gliedern den Kopf. Ein langes Feld steigt von den Brauen über die Stirn auf, zwei kürzere sitzen an den Schläfen und enden seitlich jeweils in einem kleinen, runden Ansatz. Oben auf der Wölbung ist ein flach erhabenes Segment in die Fläche gesetzt.
2. Gebrauch und Kontext
Nach dem Sammlungskatalog leben die Igala im Zentrum Nigerias und sind stark von den südlich lebenden Ibo beeinflusst. Masken spielen bei den jährlichen Festen eine große Rolle. Beim Yamsfest treten Helmmasken dieser Art auf, die den Geist der Ahnen verkörpern. Der Katalog hebt die Gesichtsskarifikationen als stilistisch bedeutsam hervor; an dieser Maske sind sie das auffälligste Element.
3. Oberfläche
Das Holz ist dunkelbraun mit einer trockenen, matten Patina. Helle Fehlstellen zeigen sich am Scheitel, an den Schläfen, auf der Nase und entlang des unteren Bandes, wo die Oberfläche bis auf helleres Holz abgerieben ist.
Zusammenfassung
Eine Helmmaske der Igala, deren ruhiges, geschlossenes Gesicht durch Gitterskarifikationen betont wird, ein Merkmal, das der Sammlungskatalog als stilistisch bedeutsam hervorhebt.
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