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Notizen

Eine hölzerne Helmmaske mit breitem, flachem, scheibenartigem Gesicht, großen röhrenförmigen Ringaugen und flügelartigen Ohren an den Seiten. Eine breite Krempe umgibt das Gesicht, den Kopf krönt ein durchbrochener Aufsatz aus geschnitzten Eidechsen.

1. Ästhetischer Stil und Form

Diese Maske aus der Chefferie Njimem unterscheidet sich deutlich von den typischen Graslandmasken, die für ihre stark naturalistischen Gesichter bekannt sind. Die Meshango-Maske hat eine flache, fast scheibenartige Kopf- und Gesichtsform, aus der große, weiß umrandete röhrenförmige Augen hervortreten. Drei kleine Knoten markieren die untere Mitte des Gesichts. Über dem Gesicht erhebt sich ein hoher Aufsatz, in dem eine Reihe geschnitzter Eidechsen einen durchbrochenen Käfig bildet. Nach dem Sammlungskatalog war dieser Maskentyp auch früher eher selten und wird seit langer Zeit nicht mehr hergestellt.

2. Verwendung und Kontext

Der Sammlungskatalog beschreibt die Chefferie Njimem als eine der ältesten im Kameruner Grasland; die Herrscher der Dynastie Njikoumnjouo lassen sich namentlich bis ins 14. Jahrhundert zurückverfolgen. Die Meshango-Maske ist dem Chef zum Tanzen vorbehalten. Mit ihrem flachen Gesicht und dem hohen Aufsatz hob sich der Träger deutlich von den übrigen Tänzern ab.

3. Oberfläche und Erhaltungszustand

Die Maske trägt eine dunkle, trockene Patina; an der Krempe und an den Graten ist das Holz glatt gerieben. Helle Ringe um die Augen setzen sich vom dunklen Grund ab. Nach Angaben des vermittelnden Vertrauensmanns Amidou Kouandou, die der Sammlungskatalog wiedergibt, stammen die meisten Objekte dieser Chefferie vom Vater oder Großvater des derzeit regierenden Chefs.

Zusammenfassung

Die Meshango-Maske verbindet ein flaches, scheibenartiges Gesicht mit röhrenförmigen Ringaugen und einen durchbrochenen Aufsatz aus Eidechsen. Sie ist dem Chef zum Tanzen vorbehalten, der Typ wird seit langem nicht mehr gefertigt.

KI-unterstützt erstellt aus Sammlungsgutachten, Objektfotografie und eigener Recherche, redaktionell geprüft. Fehler sind möglich — Hinweise darauf sind uns willkommen. Zum Verfahren →

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