Ein Pfeifenkopf aus Terrakotta, bedeckt mit erhabenen ovalen und runden Noppen, mit einem gitterartig gemusterten Band um die Mündung und einer fein punktierten und eingeritzten Fläche darunter.
1. Form und Dekor
Diese Terrakottapfeife stammt aus der Chefferie Mabouo im Sultanat Foumban. Der Körper ist durch erhabene Grate in Felder gegliedert, die mit ovalen Noppen gefüllt sind; entlang der Rückseite verlaufen Reihen größerer Noppen. Ein Gittermuster rahmt die sich weitende Mündung, die Unterseite trägt feine eingeritzte Punkte und Linien. Der warm orangebraune Ton hat eine leicht glänzende Oberfläche.
2. Verwendung und Kontext
Nach dem Sammlungskatalog sind Terrakottapfeifen sehr beliebte Objekte, mit denen Chefs im Grasland ihren Reichtum zeigen. Sie werden nie zum Rauchen benutzt, sondern in den Schatzkammern oder Audienzräumen der Chefs aufbewahrt. Beim alle zwei Jahre am Hof des Sultans von Foumban gefeierten NGOUN-Fest lassen die Chefs Stücke aus ihren Schatzkammern von Dienern zum Sultan tragen und dort aufstellen.
3. Oberfläche und Erhaltungszustand
Die Oberfläche ist glatt und gut erhalten, mit kleinen Abnutzungsstellen an den Spitzen der erhabenen Noppen und am Mündungsrand.
Zusammenfassung
Diese Terrakottapfeife aus der Chefferie Mabouo ist mit erhabenen Noppen und einem Gittermuster bedeckt. Sie entstand als Schaustück für den Status, nicht zum Rauchen.
KI-unterstützt erstellt aus Sammlungsgutachten, Objektfotografie und eigener Recherche, redaktionell geprüft. Fehler sind möglich — Hinweise darauf sind uns willkommen. Zum Verfahren →

Maske (mit Perlen bedeckt - Muscheln auf Stoff)

Prestige-Rohrkopf

Seltenes Reibungsinstrument
