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Notizen

Eine Pfeife aus der Chefferie Mabouo im kamerunischen Grasland, den Bamum zugeordnet. Der Kopf ist dicht modelliert, schräg daraus steigt ein langes, schlankes Rohr auf.

1. Form und Modellierung

Die Vorderseite des Pfeifenkopfs ist um einen erhabenen Mittelgrat gegliedert, der mit schrägen Kerben wie ein Fischgrät gearbeitet ist. Zu beiden Seiten laufen Reihen runder Noppen über die ganze Länge. Zwei kleine erhabene Scheiben nahe dem oberen Ende lassen sich als Augen lesen, und kleine Tierformen mit eingeritzter Schraffur sitzen an den Seiten und am unteren Ende. Eine gebänderte Kappe schließt den Kopf nach oben ab.

Das Rohr ist ein schlichter, dunkler, glatter Schaft. Es tritt durch einen Kragen aus feinen Rillen in den Kopf ein, ein kurzes verdicktes Stück markiert die Verbindung.

2. Kontext

Der Sammlungskatalog nennt als Herkunft die Chefferie Mabouo und stellt die Pfeife zwei verwandten Stücken der Sammlung zur Seite. Pfeifen dieser Art gehören zur Repräsentation der Chefs im Grasland, wo Objekte des Hofes gezeigt wurden, um Ansehen zu markieren.

Zusammenfassung

Eine Bamum-Prestigepfeife aus der Chefferie Mabouo, auffällig durch das Noppen- und Grat-Relief des Kopfes und das lange, schlanke Rohr.

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