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Notizen

Eine Prestigepfeife der Bamum aus der Chefferie Mabouo im Grasland Kameruns. Ein kleiner Kopf mit Reliefbändern ist mit einem hellen, taillierten Schaft verbunden, aus dem ein dünner Metallstab ragt.

1. Form und Aufbau

Die Pfeife ist aus drei Teilen zusammengesetzt. Der Kopf sitzt am unteren Ende, schräg zum Schaft gestellt und durch eine kleine schlaufenförmige Strebe gestützt. Seine Oberfläche ist in Bänder gegliedert: feine gerippte Ringe an Fuß und Schulter, auf dem Kopf selbst erhabene, kopfähnliche Formen und ein Rand aus kleinen Perlen. Der Sammlungskatalog beschreibt die Pfeife als Bronze.

Über dem Kopf, mit einem dünnen Faden daran gebunden, steigt ein Schaft aus hellem, glattem Material in Sanduhrform auf, an den Enden breit und in der Mitte schmal. Aus seinem oberen Ende ragt ein dünner, gerader Metallstab weit über ihn hinaus.

2. Gebrauch und Kontext

Nach dem Sammlungskatalog ist die Chefferie Mabouo nur zu Fuß erreichbar, nicht groß und im Vergleich nicht von besonderer Bedeutung. Deshalb waren Prestigefiguren und Prestigepfeifen für ihren Chef wichtig, denn sie erlaubten es ihm, der Außenwelt zu zeigen, dass auch er schöne Objekte vorweisen kann. Prestigefiguren und -pfeifen dienen vor allem dazu, Reichtum und Macht eines Chefs zu zeigen, und stehen meist in seinem Audienz- oder Empfangsraum.

3. Oberfläche

Der Kopf ist dunkelbraun mit abgegriffener, leicht fleckiger Oberfläche und kleinen helleren Abriebstellen entlang der erhabenen Bänder. Der Schaft ist hell und gesprenkelt, mit feiner, poröser Struktur, der Stab dunkel und schlank.

Zusammenfassung

Eine kleine Prestigepfeife, die einen reliefierten Kopf mit einem hellen, taillierten Schaft verbindet und den Rang einer bescheidenen Chefferie zeigen sollte.

KI-unterstützt erstellt aus Sammlungsgutachten, Objektfotografie und eigener Recherche, redaktionell geprüft. Fehler sind möglich — Hinweise darauf sind uns willkommen. Zum Verfahren →

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