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Notizen

Zwei Pfosten aus einem Männerhaus der Chefferie Mamaroum im Sultanat Foumban, Kamerun. Der höhere misst 230 cm. Der Sammlungskatalog verzeichnet sie in Holz und Ton.

1. Das Männerhaus

Im Sammlungskatalog steht das Männerhaus im Mittelpunkt des sozialen und rituellen Lebens der Männer der Gemeinschaft. Zutritt haben nur Initiierte, die einer Vereinigung ähnlich einem Geheimbund angehören. Solche Häuser sind meist größer als gewöhnliche Hütten, und ihre Eingänge sind durch geschnitzte, teils reich verzierte Pfosten gekennzeichnet.

2. Im Inneren

Dem Katalog zufolge finden sich im Inneren Ahnenfiguren, Maskengewänder und Ritualgegenstände, die Frauen nicht sehen dürfen, darunter Masken, geschnitzte tragende Pfosten und Feuerstellen, an denen Kontakt zu den Ahnen aufgenommen wird. Dazu kommen große Tontöpfe, die bei fast jeder rituellen Handlung eine Rolle spielen und aus denen man mit Kalebassenschalen Palmwein trinkt.

3. Die Pfosten

Das Paar stammt aus der Chefferie Mamaroum, einer der Chefferien des Sultanats Foumban. Der höhere Pfosten ist 230 cm hoch, der zweite etwa 150 cm. Als Bauteile eines Männerhauses gehören sie in den Zusammenhang, den der Katalog beschreibt: die Schwelle zwischen der Gemeinschaft und dem rituellen Raum der Männer.

Zusammenfassung

Zwei geschnitzte Pfosten aus einem Männerhaus der Chefferie Mamaroum, der höhere 230 cm hoch, Teil der rituellen Architektur einer Bamum-Männergesellschaft.

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