Eine schlanke Metallpfeife von etwa 60 cm Länge aus der Chefferie Matoum im Sultanat Foumban, Kamerun. Über einem Tierkopf auf geschwungenen Beinen sitzt ein kleiner Pfeifenkopf mit drei gegossenen Figuren.
1. Form und Guss
Die Pfeife ist senkrecht aufgebaut. Aus einem glatten, zylindrischen Abschnitt steigt ein langes, dünnes Rohr auf, darunter öffnet sich der Pfeifenkopf, der zum Rand hin ausschwingt. An ihm sitzen drei kleine Figuren: vorn eine sitzende Gestalt, seitlich je eine im Profil, ihre Glieder in dünnen, eckigen Linien gezeichnet. Darunter folgt der Kopf eines Tieres mit großen, spitzen Ohren. Ein Band entlang der Schnauze ist mit Spiralen eingeritzt, am Hals läuft ein schmaler Streifen feiner Verzierung. Der Kopf ruht auf zwei geschwungenen Zinken und einem flachen, klingenartigen Fuß mit eingeritztem Gittermuster.
2. Oberfläche
Das Metall ist dunkel und braun, mit glatter, vom Anfassen geprägter Patina. In den Vertiefungen des Tierkopfes bleiben grünliche Spuren, am Rohr sind kleine Grübchen und Oberflächenmarken zu sehen.
3. Verwendung
Der Sammlungskatalog beschreibt die Pfeife als Prestigeobjekt, das grundsätzlich nicht zum alltäglichen Rauchen bestimmt war. Sie stammt aus der Chefferie Matoum im Sultanat Foumban.
Zusammenfassung
Eine schlanke Bamum-Prunkpfeife aus dunklem Metall mit drei kleinen Figuren am Pfeifenkopf und einem Tierkopfsockel mit eingeritzten Spiralen.
KI-unterstützt erstellt aus Sammlungsgutachten, Objektfotografie und eigener Recherche, redaktionell geprüft. Fehler sind möglich — Hinweise darauf sind uns willkommen. Zum Verfahren →

Maske (mit Perlen bedeckt - Muscheln auf Stoff)

Prestige-Rohrkopf

Seltenes Reibungsinstrument
