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Notizen

Ein geschnitzter Holzhocker aus der Chefferie Mabouo im Sultanat Foumban, Kamerun. Ein durchbrochenes Feld mit acht kleinen sitzenden Figuren in zwei Reihen bildet die Vorderseite.

1. Form und Schnitzerei

Der Hocker ist breit und niedrig, die Enden der Sitzfläche schwingen nach außen. Das mittlere Feld ist durchbrochen gearbeitet: Acht kleine Figuren sitzen mit erhobenen Armen und angezogenen Knien, vier in der oberen und vier in der unteren Reihe, getrennt durch einen dünnen waagerechten Steg. Jede hat ein sorgfältig geschnitztes Gesicht und vor dem Körper gehaltene Hände. Breite Seitenpfosten mit einem Muster aus Rauten rahmen das Feld.

2. Ornament

Zickzack- und Rautenbänder laufen am Rand des Sitzes und über die Basis. An den beiden Enden des Sitzes sind kleine Gesichter in einer Reihe geschnitzt. Das Holz ist dunkelbraun mit glatter, abgegriffener Oberfläche.

3. Gebrauch

Aus der aufwendigen Verzierung und den kraftvollen Männerfiguren, die den Sitz tragen, symbolhaft den darauf sitzenden Chef, schließt der Sammlungskatalog, dass der Hocker, wenn nicht vom Clanoberhaupt als alltägliche Sitzgelegenheit, so doch von einem seiner engsten Notablen bei besonderen Anlässen benutzt wurde. Äußere Form und Gestaltung eines Hockers erlaubten, so der Katalog, Rückschlüsse auf den Benutzer. Er stammt aus der Chefferie Mabouo im Sultanat Foumban.

Zusammenfassung

Ein dunkler, geschnitzter Bamum-Hocker aus der Chefferie Mabouo mit durchbrochenem Feld aus acht kleinen sitzenden Figuren und Zickzackornament am Sitz.

KI-unterstützt erstellt aus Sammlungsgutachten, Objektfotografie und eigener Recherche, redaktionell geprüft. Fehler sind möglich — Hinweise darauf sind uns willkommen. Zum Verfahren →

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