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Notizen

BAMUM Beaded Elephant Joie-de-Vivre Helmet Mask (Mayap - Cheerful Celebration Crown)

Eine großformatige Helmmaske aus Stoff, die mit bunten Glasperlen besetzt ist. Sie stellt einen stark stilisierten Elefanten mit ausladenden Ohren und einem langen, geschwungenen, mit Kaurimuscheln besetzten Rüssel dar.

1. Ästhetischer Stil und die Freude am Elefanten

Diese dem Mayap-Häuptlingstum zugeschriebene Maske repräsentiert eine ausdrucksstarke Seite der Bamum-Perlenkunst. Die zugrunde liegende Struktur ist unter einer dichten geometrischen Matrix aus importierten Glasperlen in Rot-, Blau- und Weißtönen gearbeitet. In der Literatur, etwa bei Hornek, wird hervorgehoben, dass die Maske „echte Lebensfreude ausstrahlt, eine Maske für fröhliche traditionelle Feste“. Die Gesichtszüge des Elefanten sind so stilisiert, dass sie bei Bewegungen eine kinetische Wirkung entfalten können; die großen Ohren und der lange Rüssel bewegen sich mit den Schritten des Trägers. Die Einarbeitung von Kaurimuscheln entlang der Ränder verleiht der farbenfrohen Perlenarbeit einen starken weißen visuellen Kontrast und verweist auf traditionelle Wertvorstellungen.

2. Rituelle Funktion und das Feiern des Lebens

Während viele hölzerne Elefantenmasken eine feierliche Autorität ausstrahlen (vgl. die hölzerne Njimem-Elefantenmaske, Objekt 157), wird dieser mit bunten Perlen besetzten Stoffmaske eine Funktion zur Vermittlung von Lebensfreude zugeschrieben. Sie soll bei festlichen traditionellen Anlässen verwendet worden sein. Ihr Gebrauch wird hochrangigen Mitgliedern der Geheimgesellschaften des Häuptlingstums zugeordnet (vgl. 240 - Mayap Kuosi Dance-of-Elephants Perlenhut). Der Tänzer stellte dabei die Kraft des Elefanten dar, was als Feier von Wohlstand und Gemeinschaft verstanden werden kann.

3. Patina, Materialverwitterung und Altersspuren

Perlenbesetzte Stoffmasken weisen oft charakteristische Altersspuren auf. Die Stoffunterlage hat an Steifigkeit verloren und ist unter dem Gewicht der Glasperlen biegsam und leicht verzogen. Das Perlenwerk zeigt ein ungleichmäßiges Ausbleichen, was auf eine Nutzung im Freien hindeuten kann. Die organischen Fäden weisen Trocknungsspuren auf, was zu geringfügigen Perlenverlusten an den Kanten des Rüssels und der Ohren geführt hat. Das Innere zeigt dunkle Flecken, die mit intensivem Gebrauch bei rituellen Tänzen vereinbar sind.

Zusammenfassung

Diese mit Perlen besetzte Elefantenmaske stellt ein ausdrucksstarkes Beispiel dar, das den Reichtum der Mayap-Kunsttradition veranschaulicht. Die verblassten Perlen und die Gebrauchsspuren im Inneren weisen auf eine Verwendung im Rahmen der Maskeraden der Bamum hin.

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