Eine hölzerne Schlitztrommel aus dem Tam-Mayoh-Häuptlingstum. Ein zylindrischer Körper mit zwei rechteckigen Öffnungen trägt an beiden Enden Reliefbänder und an vorstehenden Stielen je einen geschnitzten Menschenkopf.
1. Form und Verzierung
Die Trommel ist ein ausgehöhlter zylindrischer Stamm. In die Oberseite sind zwei rechteckige Schlitze geschnitten, getrennt durch einen schmalen Steg. An beiden Enden laufen erhabene Bänder um den Körper, verziert mit Eidechsen- und Rautenmotiven im Relief. An jedem Ende ragt ein Stiel aus dem Körper, der in einem geschnitzten Menschenkopf endet: der eine mit einer aufgerollten Frisur im Nacken, der andere mit zwei kleinen Haarknoten. Die Köpfe haben weit geöffnete Augen und offene Münder. Zwei Schlägel liegen bei der Trommel.
2. Gebrauch und Zusammenhang
Nach dem Sammlungskatalog lassen die Verzierungen, besonders aber die an beiden Enden herausgearbeiteten ausdrucksvollen Köpfe, wohl Halte- und Tragegriffe, erkennen, dass diese Schlitztrommel eher bei besonderen Festlichkeiten in Verwendung stand.
3. Oberfläche und Gebrauchsspuren
Das Holz ist hell- bis mittelbraun mit matter, verwitterter Oberfläche und rötlichen Spuren. Am Körper finden sich helle Schabspuren und kleine Fehlstellen, die Reliefbänder haben scharfe, aber abgegriffene Kanten. Die beiden Schlägel sind dunkler, glatt und abgerundet.
Zusammenfassung
Eine hölzerne Schlitztrommel mit Reliefbändern und einem geschnitzten Kopf an jedem Ende, die der Sammlungskatalog mit besonderen Festlichkeiten verbindet.
KI-unterstützt erstellt aus Sammlungsgutachten, Objektfotografie und eigener Recherche, redaktionell geprüft. Fehler sind möglich — Hinweise darauf sind uns willkommen. Zum Verfahren →

Maske (mit Perlen bedeckt - Muscheln auf Stoff)

Prestige-Rohrkopf

Seltenes Reibungsinstrument
