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Notizen

Eine farbenprächtige, zylindrische Kappe, die dicht mit Glasperlen bestickt ist und von einer stark stilisierten, dreidimensionalen zoomorphen Figur gekrönt wird, welche vollständig in türkis-, grün-, rot- und weißfarbener Perlenarbeit mit roten Stoffakzenten ausgeführt ist.

1. Ästhetischer Stil und perlenbesetzter Zoomorphismus

Dieser vom Volk der Bamun in Kamerun stammende Tanzhut ist ein lebendiges Beispiel für die dekorative Perlenkunst des Graslandes. Die darunterliegende Struktur ist vollständig unter einem dichten Mosaik aus importierten Glasperlen verborgen. Der Künstler hat einen dreidimensionalen Vierbeiner auf dem Scheitel geformt, der große, flache, elefantenartige Ohren mit einem perlenbesetzten Knotenmotiv, ein weit geöffnetes, mit rotem Stoff ausgekleidetes Maul und einen langen Schwanz aufweist. In der Ikonographie der Bamun symbolisieren solche zusammengesetzten Tiere oft königliche Macht und Anpassungsfähigkeit. Die hellen, kontrastierenden geometrischen Muster auf der zylindrischen Basis dienen dazu, einen kinetischen, vibrierenden visuellen Effekt zu erzeugen, wenn der Träger in Bewegung ist.

2. Rituelle Funktion und die Freude am Fest

Im Gegensatz zu verkrusteten Masken, die von Geheimbünden zur Durchsetzung von Gesetzen verwendet werden, wird dieser perlenbesetzte Hut mit Lebensfreude assoziiert – einem festlichen Kontext, der typisch für öffentliche Zeremonien der Bamun ist. Er wurde bei fröhlichen, traditionellen Feiern getragen, bei denen die Gemeinschaft zusammenkam, um landwirtschaftliche Erfolge und sozialen Zusammenhalt zu feiern. Die leuchtenden Perlen und das dynamische Tiermotiv sorgten dafür, dass der Träger zu einer Atmosphäre des gemeinschaftlichen Glücks beitrug, anstatt Angst zu verbreiten. Wie in der Bewertungsnotiz des Sammlers festgehalten, lädt die thematische und stilistische Ausführung dieses Stücks zu einem direkten Vergleich mit Objekt Nr. 273 ein.

3. Oberfläche, Materialverwitterung und Abnutzung

Das Objekt besteht hauptsächlich aus Glasperlen, die über ein Gerüst gefädelt sind, akzentuiert durch rotes Textil. Die Glasperlen weisen eine subtile, ungleichmäßige Mattierung und eine Ansammlung von Partikeln in den Zwischenräumen auf, was auf eine Exposition bei Aufführungen im Freien hindeutet. Die organischen Stoffelemente – sichtbar im Inneren des Mauls, an den Rändern der Ohren und am Schwanz – sind ausgetrocknet und verblasst und zeigen deutliche Oberflächenabnutzung. Eine leichte Lockerung der Perlenreihen und geringfügiger Perlenverlust an den Extremitäten deuten auf Alter und aktiven Gebrauch bei dynamischen Tänzen hin.

Zusammenfassung

Dieser perlenbesetzte Tanzhut ist eine kinetische Skulptur, die mit den festlichen Traditionen und dem Reichtum der Bamun verbunden ist. Seine sonnengebleichten Textilelemente, die matten Perlen und die strukturelle Abnutzung deuten auf eine historische Nutzung als Mittelpunkt gemeinschaftlicher Feierlichkeiten hin.

KI-unterstützt erstellt aus Sammlungsgutachten, Objektfotografie und eigener Recherche, redaktionell geprüft. Fehler sind möglich — Hinweise darauf sind uns willkommen. Zum Verfahren →

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