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Notizen

Ein hoher, dunkler Holzstab aus dem Makam-Häuptlingstum. Der Schaft ist mit Zierbändern beschnitzt und endet in einer kleinen stehenden Figur.

1. Form und Schnitzerei

Der Schaft ist lang und schlank, dunkelbraun poliert und in mehreren Zonen beschnitzt: gerippte Bänder, ein Abschnitt mit diagonaler Schraffur, eine Zickzacklinie und weitere ringartige Rillen. Oben steht eine kleine Figur mit leicht gebeugten Knien auf einer quadratischen Plinthe. Sie hat große, runde Augen, eine rundliche, kappenartige Kopfbedeckung mit kleinen Knubbeln am Rand und hält mit beiden Händen ein gefäßartiges Objekt vor dem Bauch. Der Kopf ist im Verhältnis zum Körper groß. Die Schnitzerei konzentriert sich oben, sodass der Blick nach oben zur Figur gezogen wird.

2. Gebrauch und Zusammenhang

Nach dem Sammlungskatalog erstreckt sich das Makam-Häuptlingstum nicht über ein großes Gebiet, und die Bevölkerungsdichte ist wegen des gebirgigen und teils schwer zugänglichen Geländes eher gering, sodass das Häuptlingstum politisch nicht von hoher Bedeutung ist. Dennoch konnte sein Oberhaupt sehr wohl einen Würdenträgerstab besitzen, der ihn nach außen als mächtigen Häuptling zeigt. Der Katalog beschreibt einen reich verzierten Stab mit einer kunstvoll geschnitzten kleinen Figur an der Spitze, mit allen für die Bamum typischen Attributen. Ein solcher Stab wurde vom Häuptling persönlich getragen, aber nur bei großen Festen oder beim Besuch wichtiger Gäste, als äußeres Zeichen von Würde und Macht.

3. Oberfläche und Gebrauchsspuren

Das Holz ist dunkelbraun mit glatter, seidiger Oberfläche und einer etwas helleren, abgegriffenen Zone entlang des Schafts. Die Figur ist dunkler und glänzender, mit feinen hellen Spuren in den Vertiefungen. Das Fußende des Stabes ist gefasst.

Zusammenfassung

Ein dunkler hölzerner Würdenträgerstab mit geschnitzten Zierbändern und einer kleinen stehenden Figur an der Spitze, vom Häuptling bei großen Festen getragen.

KI-unterstützt erstellt aus Sammlungsgutachten, Objektfotografie und eigener Recherche, redaktionell geprüft. Fehler sind möglich — Hinweise darauf sind uns willkommen. Zum Verfahren →

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