Eine gegossene Maske aus der Chefferie Maram im Sultanat Foumban in Kamerun, persönlicher Besitz des Chefs. Das Tanzen mit ihr blieb ihm allein vorbehalten.
1. Guss und Absicht
Nach dem Sammlungskatalog kam es dem Gießer offenbar nicht auf eine fein ausgearbeitete Form an. Ihm ging es darum, in einer gewissen groben Schlichtheit eine starke Ausstrahlung zu schaffen, die dem Machtanspruch des Chefs entspricht. Die Maske ist ein Gussobjekt, und ihre Wirkung beruht auf dieser bewussten Zurückhaltung, nicht auf Zierwerk.
2. Abnutzung und Zurichtung
Der Katalog verzeichnet Gussfehler und Gebrauchsspuren. Deshalb wurde die Maske mit Textilien unterlegt und wahrscheinlich oben mit Ziegenleder überspannt. Das deutet darauf hin, dass das Stück tatsächlich benutzt und im Lauf der Zeit angepasst wurde, statt nur zur Schau zu stehen.
3. Gebrauch
Das Privileg, mit der Maske zu tanzen, lag beim Chef selbst. So gesehen ist das Objekt weniger ein Beispiel höfischer Feinmetallarbeit als ein unmittelbarer Ausdruck von Autorität, gemacht für den einen, der sie tragen durfte.
Zusammenfassung
Eine gegossene Maske aus einer Bamun-Chefferie, die den Tänzen des Chefs vorbehalten war und deren schlichte, kraftvolle Form seine Macht ausstrahlen sollte.
KI-unterstützt erstellt aus Sammlungsgutachten, Objektfotografie und eigener Recherche, redaktionell geprüft. Fehler sind möglich — Hinweise darauf sind uns willkommen. Zum Verfahren →

Maske (mit Perlen bedeckt - Muscheln auf Stoff)

Prestige-Rohrkopf

Seltenes Reibungsinstrument
