Eine Maske aus der Chefferie Madiembi, deren Oberhaupt auch der Chefferie Nji Kouotin im Sultanat Foumban in Kamerun vorsteht. Sie wurde nicht vor dem Gesicht getragen, sondern aufrecht in den Händen gehalten.
1. Gebrauch bei rituellen Festen
Nach dem Sammlungskatalog trugen Notable der Chefferie solche Masken bei Feierlichkeiten ritueller Art: bei Aussaat und Ernte, bei Begräbnissen und bei Festen zu Ehren des Chefs. Damit bezeugten sie ihre Untertänigkeit gegenüber dem Herrscher.
2. Der Maskenzug
Die Maske gehört zu einem Zug aus sechs Masken dieser Art. Der Katalog vermutet, dass ihn ein von den Notablen gebildeter, wahrscheinlich geheimer Männerbund bestritt. Sechs Figuren, die gemeinsam auftraten, gaben dem Auftritt ein geschlossenes, diszipliniertes Gewicht.
3. Machart
Der Katalog beschreibt die Maske als aufwendig in Weidengeflecht gearbeitet. Sie hinterlässt einen starken Ausdruck, der Gehorsam gebietet. Die Technik unterscheidet das Stück von geschnitzten Masken und zeigt, wie viel Mühe in einen Gegenstand floss, der von Hand durch die Gemeinschaft getragen wurde.
Zusammenfassung
Eine von Hand getragene Maske aus einer Bamun-Chefferie, Teil eines Zuges von sechs Masken, der die Loyalität der Notablen gegenüber ihrem Chef zum Ausdruck brachte.
KI-unterstützt erstellt aus Sammlungsgutachten, Objektfotografie und eigener Recherche, redaktionell geprüft. Fehler sind möglich — Hinweise darauf sind uns willkommen. Zum Verfahren →

Maske (mit Perlen bedeckt - Muscheln auf Stoff)

Prestige-Rohrkopf

Seltenes Reibungsinstrument
