Eine hölzerne Antilopenmaske aus dem Nachlass von Amidou Kouandou, Großimam und Notabler im Ministerrang des Sultanats Foumban in Kamerun, der 2014 verstarb.
1. Form
Der Sammlungskatalog hebt die schwungvolle Formgebung der Maske hervor, die seiner Ansicht nach nur von einem hochbegabten Schnitzer stammen kann. Er verweist auf vergleichbare Schnitzereien mit ebenso elegant langgezogenen Köpfen und Schnauzen. Dieses gemeinsame Merkmal stützt die unten genannte Zuschreibung.
2. Zuschreibung
Der verstorbene Großimam stand in engem Kontakt zum Schnitzer Fai Mankoh aus Oku. Deshalb und wegen der vorhandenen Vergleichsstücke dieses Schnitzers vermutet der Katalog, dass die Maske eine persönliche Arbeit von Fai Mankoh oder einem seiner Söhne ist. Es handelt sich um eine begründete Annahme, nicht um eine belegte Tatsache.
3. Herkunft
Die Maske stammt aus der Verlassenschaft von Amidou Kouandou, der als Notabler im Ministerrang im Sultanat Foumban eine hohe Stellung hatte. Sie kommt aus dem Haushalt eines Förderers, der den Schnitzer persönlich kannte.
Zusammenfassung
Eine Antilopenmaske mit langgezogenem Kopf und Schnauze aus dem Nachlass eines Notablen von Foumban, vermutlich vom Schnitzer Fai Mankoh aus Oku oder seinen Söhnen.
KI-unterstützt erstellt aus Sammlungsgutachten, Objektfotografie und eigener Recherche, redaktionell geprüft. Fehler sind möglich — Hinweise darauf sind uns willkommen. Zum Verfahren →

Maske (mit Perlen bedeckt - Muscheln auf Stoff)

Prestige-Rohrkopf

Seltenes Reibungsinstrument
