Eine Messingpfeife aus der Chefferie Masousoum im Sultanat Foumban, Kamerun, in Form von Pferd und Reiter gearbeitet.
1. Form und Guss
Der Sammlungskatalog beschreibt ein im Wachsausschmelzverfahren hergestelltes Stück, das die hohe handwerkliche Fähigkeit der Gießer zeigt. Pfeife, Reiter und Pferd sind reich verziert. Pferd und Reiter sind als eine Einheit gestaltet, und zwar so schwungvoll, dass sie fast lebendig wirken.
Der Reiter, wohl ein Krieger, trägt einen sehr aufwendigen Kopfschmuck, den der Katalog als Hinweis auf seine hohe soziale Stellung liest.
2. Gebrauch und Kontext
Da es sich um ein Prestigeobjekt handelt, wurde die Pfeife nie geraucht. Sie diente als sogenannte Beistellfigur: Bei Zeremonien und festlichen Anlässen oder einfach bei Audienzen des Chefs stand sie neben anderen Gegenständen, die demselben Zweck dienten, nämlich dem Geltungsbedürfnis zu genügen.
Herkunft
Chefferie Masousoum, Sultanat Foumban, Kamerun.
Zusammenfassung
Eine im Wachsausschmelzverfahren gegossene Messingpfeife in Gestalt von Pferd und Reiter, reich verziert und dazu gemacht, bei Zeremonien und Audienzen des Chefs gezeigt statt geraucht zu werden.
KI-unterstützt erstellt aus Sammlungsgutachten, Objektfotografie und eigener Recherche, redaktionell geprüft. Fehler sind möglich — Hinweise darauf sind uns willkommen. Zum Verfahren →

Maske (mit Perlen bedeckt - Muscheln auf Stoff)

Prestige-Rohrkopf

Seltenes Reibungsinstrument
